Dienstag, 29. Mai 2012

Social Media Monitoring... Kann oder Muss?

In Zeiten von Social Media haben natürlich auch Unternehmen das Potential entdeckt ihre Produkte über das World Wide Web zu vermarkten. Doch die Social Media welt birgt genau so große Risiken, wenn man nicht richtig mit ihr umgeht. Das Unternehmen DELL, welches jedem bekannt sein sollte, musste dies gerade in der Anfangszeit schmerzlich erfahren. Wir schreiben das Jahr 2004, ein Blogger, Journalist und Professor, Jeff Jarvis, schrieb sich seinen Frust über die Produkte und den Kundenservice von Dell von der Seele. Dell ignoriert den vermeintlich kleinen Blogger. Doch viele anderen Internetuser werden auf das Schicksal von Jeff Jarvis aufmerksam, sind wütend auf Dell und fordern Gerechtigkeit. Es geht sogar so weit, dass der Fall in den Massenmedien erscheint. Das Social Media Debakel nimmt seinen Lauf. Die Verkaufszahlen von Dell sowie die Aktienkurse fallen in den Keller und das Image ist sehr stark angeschlagen. Michael Dell übernimmt in Folge dessen wieder die Unternehmensführung. Dieser Vorfall wurde später als "Dell Hell" bekannt und gilt als eine der größten Social Media Krise des Internets. Dell lernte sehr viel aus diesem Vorfall, betreibt heute sogar eine eigene Ideenplattform, wo Kunden neue Funktionen für Produkte vorstellen können. Eine weitere Lehre sollte sein, dass man auf berechtigte Kritik als Unternehmen auf jeden Fall reagieren sollte. Hierbei zählt nicht die perfekte Lösung sondern der direkte Kontakt zum Kunden. Er wird es dem Unternehmen danken!

Social Media Monitoring: Auf jeden Fall ein MUSS...

Mittwoch, 23. Mai 2012

Browserkrieg... wer gewinnt?!

Der Marktanteil der verschiedenen Internetbrowser war und ist im Internet schon immer ein großes Thema. Und meistens hatte der "gute, alte" Internet Explorer von Microsoft die Nase vorn. Auch deswegen, weil große Unternehmen immer noch sehr oft auf den Standardbrowser von Microsoft setzen. Das Bild wandelte sich über die Jahre als Mozilla Firefox dem Internet Explorer immer mehr Marktanteile abknöpfte. Die Erfolgsstory des Firefox schien unaufhaltbar... doch dann?! Schaltete sich Google in dieses Spiel mit ein. Mit Google Chrome schickte der Suchmaschinengigant einen schlichten, schlanken und schnellen Browser ins Rennen. Der anfangs noch skeptisch betrachtete Chrome entwickelte sich sehr schnell zum direkten Konkurrenten für Mozilla und Microsoft. Die Entwicklung innerhalb des letzten Jahres ist hierbei besonders interessant:


Laut StatCounter hat der Browser von Google den Internet Explorer mittlerweile sogar überholt! Und Firefox verliert stetig weitere Nutzer... Auch ich bin innerhalb des letzten Jahres von Firefox auf Chrome umgestiegen und bin sehr zufrieden damit. Microsoft bemängelt bei der Statistik von StatCounter, dass diese nicht auf Unique Users (UU) sondern auf Pageimpressions zurückzuführen ist. Dennoch: Ein klarer Trend ist zu erkennen und die Übermacht des Internet Explorers scheint gebrochen...

Donnerstag, 17. Mai 2012

So what about eLearning?

In diesem Post widme ich mich dem Thema eLearning. Darunter werden laut einer Definition von Michael Kerres alle Formen von Lernen verstanden, bei denen elektronische oder digitale Medien für die Aufbereitung und Verteilung von Lernmaterialien verwendet werden. Es gibt viele verschiedene Formen von eLearning. Darunter fallen z.B. die virtuelle Lehre, bei der die Informationen vorrangig über das Internet verbreitet werden und keine wirklichen Anteile von Präsenzlehre vorhanden sind. Podcasts (sowohl Audio- als auch Video-) sind hier wohl die bekannteste Form. Des Weiteren gibt es Learning Communities, bei der sich Personengruppen mit gemeinsamem fachlichen Wissen über ein Informationssystem eine gemeinsame Wissensbasis aufbauen. Eine besondere Form des eLearning ist wohl der Virtual Classroom, bei dem Lehrer und (geographisch weit entfernte) Schüler über das Internet miteinander verbunden sind, z.B. über Skype.

Ich finde eLearning eine sehr gute Möglichkeit sein eigenes (Fach-)Wissen zu erweitern, vor Allem weil man dafür nicht unbedingt bei irgend einem Portal angemeldet sein muss. Ich nutze eLearning hauptsächlich über iTunes U, wo man sich Vorlesungen in Form von Videopodcasts abonnieren kann. Hier möchte ich eine Vorlesung der Stanford University, nämlich "Programming Methodology" besonders hervorheben. Wenn man sich für Java Programmierung interessiert sollte man sich diesen Kurs mit diesem didaktisch unglaublich guten Dozenten auf jeden Fall einmal anschauen!

Donnerstag, 10. Mai 2012

Social Network Games... NOT!

Social Network Games sind Spiele, die ein soziales Netzwerk als Ausgangsplattform nutzen. Waren sie anfangs nur als Browserspiel erhältlich, halten sie nun (leider) auch Einzug auf den Smartphones. Aufgrund der hohen Spielerzahlen sind Social Network Games zu einem der populärsten Bereich der Spieleindustrie aufgestiegen. Was ich leider überhaupt nicht nachvollziehen kann... Meiner Meinung nach sind diese "social" Games alles andere als sozial. Man sitzt weiterhin nur vor seinem Rechner (oder neuerdings auch vor seinem Smartphone) und interagiert mit fremden Menschen. Aber wirklichen sozialen Kontakt hat man nicht zu diesen. Des Weiteren sind diese Spiele meist total sinnfrei und aus der Luft gegriffen. Bestes (aber auch nicht ganz ernst gemeintes) Beispiel hierfür ist z.B. das Spiel "Cow Clicker" wo es nur darum geht in einem vorgegebenen Zeitraum immer wieder eine virtuelle Kuh anzuklicken! Dieses Spiel stammt allerdings von einem Professor und Spieledesigner, Ian Bogost, der absolut nichts von social Games hält. Diese Meinung teile ich - und somit wird die Anzahl blockierter Spieleanfragen meines facebook Accounts auch in Zukunft stetig steigen...

Mittwoch, 2. Mai 2012

studiVZ... bitte was?!

Im heutigen Blogpost geht es um soziale Netzwerke und wie sich deren Popularität in den letzten Jahren gewandelt hat. Anbei erst einmal eine Grafik von Google Trends wo man die Beliebtheit von diversen sozialen Netzwerken sehen kann:


Wie aus der Grafik hervor geht begann alles um das Jahr 2006, dass soziale Netzwerke im Internet wirklich populär wurden. Den größten Boom hatte zu Beginn wohl studiVZ, ca. ein Jahr später folgte wer-kennt-wen und wiederum etwa ein Jahr später boomte ein weiteres VZ-Derivat - meinVZ. Auch ich bekam meine erste Einladung zu einem sozialen Netzwerk - in meinem Fall wer kennt wen - von meinem besten Kumpel per E-Mail zugeschickt. Dieses habe ich jedoch im Jahr 2009 wieder verlassen weil mir die ständige "Rumheulerei" von meinen "Freunden" und ihren Problemchen sehr auf die Nerven gingen. Zusammenfassend kann man sagen, dass alle im Trendchart aufgelisteten Netzwerke von den Userzahlen her eindeutig rückläufig sind. Und der Grund hat einen Namen: facebook! Euch ist bestimmt aufgefallen, dass das bekannteste soziale Netzwerk NICHT in der Grafik aufgeführt ist. Und das aus einem ganz bestimmten Grund: Fügt man facebook mit dazu gehen alle anderen Teilnehmer gnadenlos unter. Dann sieht die Grafik nämlich folgendermaßen aus:


Schon verrückt wenn man sich das einmal genau vor Augen führt! Doch auch hier ist im Jahr 2012 eine gewisse "Sättigung" zu erkennen... Bleibt abzuwarten wie die Entwicklung in dieser Beziehung weiter geht. Meine persönliche Meinung ist jedoch, dass facebook im Vgl. zu allen Anderen länger bestehen kann. studiVZ und meinVZ hingegen werden über kurz oder lang "aussterben". Diese betreiben nämlich durch ihre Kategorisierung der Zielgruppe eine Klassentrennung der Gesellschaft. Und das kann und wird auf Dauer nicht gut gehen...